Operationskontrolle

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Operationskontrolle Teil 2
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1) Bitte legen Sie Ihr operiertes Tier in einen leicht abgedunkelten Raum auf eine Decke flach auf den Boden, es sollte warm sein und kein Durchzug herrschen. Es kann sein, dass Ihr Tier eventuell unkontrolliert Harn oder Kot von sich gibt, richten Sie sich bitte darauf ein.

2) Ein Tier in der Nachschlafphase nach der Narkose braucht absolute Ruhe, das heißt, es darf nicht durch irgendwelche Laute hochgeschreckt werden. Auch dauerndes Streicheln oder Zureden kann zu starken Erregungszuständen, eventuell zu Unruheerscheinungen, Krämpfen oder Tobsuchtanfällen führen.

Deshalb: Absolute Ruhe!!!!

3) Am ersten Tag der Operation/Narkose kein Futter anbieten. Flüssigkeit nur bei vollkommen wachen Tieren. Keine Nahrungsmittel in die Maulhöhle einflößen!

Es besteht Aspirationsgefahr mit folgender Lungenentzündung! Am späten Abend nur Wasser, Tee (Schwarz/Kamille) oder bei starker Schwäche oder Müdigkeit leichten Kaffee mit Traubenzucker verabreichen.

4) Narkosebedingt können starke Lautäußerungen bei einzelnen Hunden auftreten (Heulen), dies hat nichts mit Schmerzäußerungen zu tun. Ein kleiner Rundgang (je nach Operation) an der frischen Luft oder Kaffee dämpfen oder beenden die Lautäußerungen. Diese treten nur am ersten Tag auf!

5) Halten Sie das Tier unter Sichtkontrolle, Wunde und Verband sollen gerade am ersten Tag nicht benagt werden, damit es nicht zur Nachblutung kommt! Tier und Wunde ruhig halten!



Praxis