Zecken bei Hund und Katze - Schutz, Risiken und was Sie tun können
Warum sind Zecken gefährlich?
Zecken sind nicht nur lästig, sondern können auch ernsthafte Krankheiten übertragen. Durch milde Winter und steigende Temperaturen sind sie inzwischen ganzjährig aktiv – ein zuverlässiger Schutz ist daher besonders wichtig.
Welche Krankheiten können Zecken übertragen?
Zu den wichtigsten Erkrankungen zählen:
- Babesiose (auch „Hundemalaria“)
- Anaplasmose
- Borreliose
- Ehrlichiose
Typische Anzeichen können Fieber, Appetitlosigkeit, Mattigkeit oder Lahmheit sein. Besonders wichtig: Die Babesiose tritt mittlerweile auch in Deutschland auf und ist keine reine Reisekrankheit mehr.
Wie schütze ich mein Tier vor Zecken?
Ein konsequenter Schutz ist die beste Vorsorge.
Für Hunde:
- Spot-On-Präparate (alle 4 Wochen)
- Halsbänder mit Langzeitwirkung (bis zu 6 Monate)
Für Katzen:
- Spezielle Spot-On-Präparate (monatlich oder alle 3 Monate)
- Halsbänder mit längerer Wirkdauer
Wichtig: Verwenden Sie niemals Hundepräparate bei Katzen, da diese für Katzen unverträglich sein können.
Unser Tipp: Ein guter Zeckenschutz wirkt idealerweise bereits abschreckend, sodass die Zecke gar nicht erst zusticht – und reduziert damit das Risiko einer Krankheitsübertragung deutlich.
Zecke gefunden – was tun?
Kontrollieren Sie Ihr Tier regelmäßig, besonders an Kopf, Hals, Schultern und Achseln. Entfernen Sie Zecken möglichst früh mit einer Zeckenzange oder einem Haken, indem Sie diese hautnah greifen und langsam gerade herausziehen.
Beobachten Sie die Einstichstelle anschließend und achten Sie auf Veränderungen.
Wann sollte ich zum Tierarzt?
Bitte stellen Sie Ihr Tier vor, wenn:
- Fieber oder deutliche Mattigkeit auftreten
- Ihr Tier nicht frisst
- Lahmheit oder Schmerzen auftreten
- die Einstichstelle stark gerötet oder entzündet ist


Weitere Informationen zu Parasiten finden Sie auf der Homepage der ESCCAP.












